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Aktuelle Meldungen

 • Die Bereitschaft, die eigenen Patientendaten für neue Behandlungsmethoden oder individuelle Gesundheitsangebote zu teilen, erreicht offenbar immer neue Höhen. Eine Umfrage im Auftrag der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse hat ergeben, dass 70% der von einer Krankheit Betroffenen bereit sind, ihre Daten zur Verfügung zu stellen, wenn dadurch eine Vereinfachung und Beschleunigung der Kommunikation zwischen Arzt und Krankenkasse sowie mehr Sicherheit bei Medikamenten und Therapien erreicht wird. Von den Gesunden sind es 55%, wenn Datenklau und Missbrauch ausgeschlossen sind, 48%, wenn es keine Auswirkungen auf den Krankenversicherungsschutz hat und jeweils 43%, wenn es der Forschung hilft. Laut der Umfrage ist aber mehr Aufklärung nötig, um Versicherten die Chancen der Digitalisierung im Gesundheitswesen weiter bewusst zu machen.


 • Zahlreiche Arztpraxen in Deutschland sind nach Recherchen von NDR und Süddeutscher Zeitung angeblich ungenügend vor Hackern geschützt. Das geht offenbar aus einem vertraulichen Papier der Gematik hervor. Auslöser für die Sicherheitslücke ist die Anbindung an die sogenannte Telematikinfrastruktur (TI). Sie soll eigentlich Praxen, Krankenhäuser und Apotheken miteinander verbinden und verschiedene Anwendungen ermöglichen, darunter die elektronische Patientenakte. Dem vertraulichen Papier zufolge haben mehr als 90% der an die TI angeschlossenen Praxen Sicherheitsrisiken. Das Gesundheitsministerium weist die Vorwürfe von sich. Es erklärte auf Anfrage des NDR und der Süddeutschen, dass die „IT-Netze in den Praxen nicht Teil der Telematikinfrastruktur" seien. Die sichere Installation sei Aufgabe der Praxen. Die Gematik ergänzt, sie habe keine Vertragsbeziehung zu den Dienstleistern und könne „daher nicht direkt auf die Dienstleister Einfluss nehmen". Dabei hat die Gematik laut Gesetz die Aufgabe, die Umsetzung der Telematikinfrastruktur zu überwachen.


 • In Berlin könnte es künftig 47 Arztpraxen mehr geben. Das ergab eine Überarbeitung der Bedarfsplanung. Wann die neuen Praxen eröffnet werden können, ist noch offen. Ausgeschrieben werden könnten die Stellen wohl ab dem neuen Jahr. Die KV Berlin geht davon aus, dass die geschätzt 47 neuen Sitze folgendermaßen verteilt werden: 24 für Hausärzte, 3,5 für Augenärzte, 16,5 für Frauenärzte, drei für Kinder- und Jugendärzte und 2,5 für Hautärzte.


 • Aktuelle Daten zur ambulanten Notfallversorgung sowie zum ärztlichen Bereitschaftsdienst In den Arztpraxen werden während der Praxisöffnungszeiten über 600 Millionen ambulante Behandlungsfälle pro Jahr versorgt. Insgesamt knapp 20 Millionen ambulante Notfälle entstehen im vertragsärztlichen Bereitschaftsdienst sowie in den Notaufnahmen der Krankenhäuser. Weitere knapp 20 Millionen stationäre Fälle behandeln die Krankenhäuser im Jahr. Die ambulanten Notfälle sind nach der Streichung der Praxisgebühr (Dezember 2012) im Jahr 2013 stark angestiegen. Im ärztlichen Bereitschaftsdienst waren es 7,9 Prozent (rund 712.000 Fälle) mehr, in den Notaufnahmen der Krankenhäuser 10,6 Prozent (rund 948.000 Fälle) mehr. Seit 2016 zeichnet sich eine Trendwende ab. Vor allem die Zahl der an deutschen Krankenhäusern ambulant behandelten Notfallpatienten geht seither kontinuierlich zurück. Zwischen 2016 und 2018 ist die Anzahl der Behandlungen dort um rund 222.000 Fälle gesunken (2016: 10,6 Millionen Fälle; 2018: 10,4 Millionen Fälle). Gleichzeitig stiegen die durch niedergelassene Haus- und Fachärzte abgerechneten ambulanten Notfälle seit 2015 kontinuierlich um rund 360.000 Fälle von fast 9 Millionen 2015 auf 9,3 Millionen Fälle im Jahr 2018 an.
(Quelle: Zi-Informationsbroschüre „Zahlen zur ambulanten Notfallversorgung in Deutschland“)


 • Richtlinie über die personelle Ausstattung der stationären Einrichtungen der Psychiatrie und Psychosomatik (PPP-RL). Die Richtlinie etabliert eine verbindliche personelle Mindestvorgabe, die von den Einrichtungen eingehalten werden muss. Die Mindestpersonalvorgaben sind von den einzelnen Einrichtungen für jede therapeutisch und pflegerisch tätige Berufsgruppe in Form von Vollkraftstunden zu berechnen und je Quartal nachzuweisen. Die Berechnung erfolgt auf Basis der vom G-BA definierten Faktoren, mit deren Hilfe der ermittelte Behandlungsaufwand in Mindestpersonalvorgaben übersetzt wird. Einrichtungsunabhängig gelten hierbei in der Richtlinie festgelegte berufsgruppenspezifische Minutenwerte. Um einen Beitrag zur leitliniengerechten Versorgung zu leisten, hat der G-BA die Minutenwerte der bislang geltenden Psych-PV dort erhöht, wo in Fachexpertengesprächen und im Stellungnahmeverfahren Defizite benannt worden sind: Bei der psychologischen Betreuung erfolgte eine Erhöhung der Minutenwerte um durchschnittlich 60%, bei der Intensivbehandlung von Patienten/innen um 10%. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie wurden über fast alle Berufsgruppen hinweg die Minutenwerte um 5% erhöht. Die Einrichtungen müssen einen Nachweis über das Einhalten der Vorgaben führen. Unterschreitungen werden mit Vergütungsausschluss sanktioniert, wenn sie in einem Zeitraum von drei Monaten nicht erfüllt werden.